lernen in Unna
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Querschnittsaufgaben

   
1. Gender Mainstreaming Prozess

Die NetzwerkpartnerInnen sehen die zwingende Notwendigkeit Lernen und Bildung ganz besonders in die Genderperspektive zu rücken. Gesellschaftliche Ungleichheiten in der Verteilung von Chancen haben in der Vergangenheit allzu oft ihren Ausgang in Erziehung und Bildung genommen. Die PartnerInnen sind sich bewusst, dass die Thematisierung des Geschlechterverhältnisses immer auch persönliche und soziale Identitäten tangiert und die Bereitschaft zum Infragestellen von Machtverhältnissen voraussetzt. Wenn Einstellungen, Verhaltensmuster, Werteorientierungen und Handlungsweisen von Menschen mehr oder weniger geschlechtsspezifischen Prägungen unterliegen, kann Bildung und können entsprechend auch Bildungsangebote zukünftig nicht mehr als geschlechtsneutral betrachtet werden.


2. Nutzerbeteiligung

Die Herausbildung eines "das Lernen begünstigenden Klimas" und einer neuen Lernkultur für die Region Unna ist zwingend mit der Beteiligung der NutzerInnen bei der Gestaltung der Bildungsinfrastruktur und deren Inhalten gekoppelt. Unter dem Motto "Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen", soll und muss das Netzwerk für die NutzerInnen von Bildungsangeboten offen sein. Dabei soll das Spektrum der Beteiligung durch die Einrichtung von Bürgerforen, durch einen Projektbeirat, die Einbindung von BürgerInnen und Interessenvertretungen in den Projekten, insbesondere bei der Entwicklung eines Leitbildes sowie durch gezielte Bedarfserhebungen bei den NutzerInnenn erweitert werden.

 
3. Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement

Zentrale Aufgabe der Träger und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sind eigenverantwortliche Qualitätssicherung und TeilnehmerInnenschutz.

Qualität und Qualitätsmanagement werden im ZIB-Netzwerk als Ziel und entsprechend zwingende ständige Aufgabe angesehen. Qualität ist wesentlicher Aspekt einer Organisationskultur und als Orientierungsgröße für lernende Organisationen und eine lernende Region unerlässlich. Sie kann daher auch nicht als eine einmalige, ggf. zeitlich begrenzte Aufgabe verstanden werden, sondern muss als Querschnittsaufgabe organisatorisch fest verankert werden. Unter Federführung des Zentrums für Weiterbildung der Universität Dortmund soll diese Querschnittsaufgabe bearbeitet werden.

   

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